Der Begriff Qualität ist mittlerweile in allen Bereichen unseres Lebens fest verankert. Fast alle Produkte und Dienstleistungen, die wir kaufen, wählen wir nach bestimmten Qualitätsstandards aus: Hält das Urlaubshotel wirklich, was es verspricht? In welchem Restaurant können wir gut und lecker speisen? Welche Autowerkstatt wartet oder repariert unser Auto zuverlässig und preiswert? Mit anderen Worten: Jeder von uns erwartet, dass Leistungen, die in Anspruch genommen werden, mit einem Höchstmaß an Qualität erbracht werden.

Dies gilt auch für den Bereich der Schulen. Aber mit welchen Verfahren kann die Qualität einer Schule gemessen werden? Angesichts der rasanten Entwicklung unserer Gesellschaft steigen die Anforderungen an Schule, Lehrkräfte, Schüler sowie die Bedeutsamkeit der Lehrinhalte so schnell, dass, was gestern noch gut war, heute schon nicht mehr zeitgemäß sein muss, um unsere Schüler optimal auf das Arbeitsleben vorzubereiten.

Deshalb haben wir uns als eine von 11 berufsbildenden Pilotschulen Sachsen-Anhalts entschlossen, ein ganzheitliches Qualitätsmanagement (GQM) einzuführen. Was haben ein erfolgreiches Traditionsunternehmen und Schule gemeinsam? Beide müssen sich auf die stetig ändernden Marktbedingungen einstellen. Deshalb bedarf Qualität einer Entwicklung, die von uns als Prozess verstanden wird. Eine Bestandsaufnahme verdeutlicht den Entwicklungsstand einschließlich möglicher Abweichungen von Soll und Ist. Daraus lassen sich Ziele ableiten, umsetzen und überprüfen.

So kann es gelingen, ein einheitliches, zielgerichtetes, koordiniertes pädagogisches Handeln zu erreichen, das gleichzeitig die Zufriedenheit und Motivation der Lehrer und Schüler fördert oder anders gesagt: “Modernes Lernen in altehrwürdigen Mauern!”


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